Roberta Gambarini Hank Jones

Roberta Gambarini Hank Jones

Dass Plattenlabel manchmal die allergrößten Talente verkennen, weiß man spätestens seit die Beatles 1962 von der Decca keinen Vertrag erhielten mit der hanebüchenen Begründung, Gitarrenbands hätten keine Zukunft. Auch die aus Turin stammende und seit rund acht Jahren in New York lebende Jazzsängerin Roberta Gambarini machte diesbezüglich so ihre Erfahrungen. Obwohl sie ein herausragendes Gesangstalent besitzt, blendend aussieht, 1998 beim Thelonious Monk International Jazz Competition hinter Teri Thornton und Jane Monheit auf dem dritten Platz bei den Vokalistinnen landete und Musiker wie Michael Brecker, Ron Carter, Herbie Hancock, BilligMoncler Jacke Slide Hampton, Roy Hargrove, Jimmy Heath, Christian McBride und Toots Thielemans von ihr in den höchsten Tönen schwärmten, holte sie sich bei diversen Plattenfirmen zunächst einen Korb. Und dies in einer Zeit, in der der Jazzgesang eine Konjunktur wie schon lange nicht mehr erlebte. So mußte Roberta Gambarini erst ihr eigenes Label Groovin‘ High aus der Taufe heben, um dort 2005 endlich ihr Moncler Weste Solodebütalbum „Easy To Love“ herausbringen zu können. Das Album, aufgenommen mit Jazzgrößen wie James Moody, John Clayton und Joe La Barbera, brachte ihr hervorragende Kritiken sowie gleich eine Grammy Nominierung ein.

„Roberta Gambarini ist eine der beeindruckendsten Jazzsängerinnen, die in den letzten beiden Jahrzehnten auf der Szene aufgetaucht ist; ihre attraktive Stimme, ihr unfehlbarer Geschmack und ihre Arrangierfähigkeiten machen es einem unmöglich, ihr zu widerstehen.“

Und es führte auch dazu, daß Roberta Gambarini nun ihr zweites Canada Goose Jacke Album „You Are There“ über das etablierte Label EmArcy weltweit herausbringen kann. Der Jazz wurde Roberta Gambarini sozusagen gleich in die Moncler Jacken Billig Wiege gelegt. Ihre Eltern, beide begeisterte Fans dieser Musik, hatten sich nämlich bei einem Jazzkonzert kennengelernt. Und so war es nicht weiter verwunderlich, daß auch die kleine Roberta von früh auf mit Jazzklängen beschallt wurde. Ihre „erste Liebe“ galt der markanten Stimme Louis Armstrongs und besonderen Spaß machten dem kleinen Mädchen vor allem seine gewitzten Scat Einlagen. Danach entdeckte sie die großen klassischen Jazzsängerinnen Ella Fitzgerald, Sarah Vaughan, Carmen McRae und Billie BilligMoncler Weste Holiday , aber auch andere Ikonen der schwarzen Musik wie Mahalia Jackson und Bessie Smith. Trotz ihres Faibles für den Jazzgesang wollte Billig Parajumpers Long Bear Roberta aber auch ein Instrument spielen und begann deshalb im Alter von zwölf Jahren Klarinette zu lernen. Doch schon bald stellte sie fest, daß sie sich mit ihrer klaren, vielseitigen Altstimme am besten ausdrücken konnte.

Ihre ersten Clubauftritte als Jazzsängerin absolvierte Roberta Gambarini mit 17 Jahren. Ein Jahr später entschloß sie sich nach Mailand zu ziehen, da die dortige Jazzszene ihr mehr Chancen für eine professionelle Karriere bot. Bei einem Jazztalentwettbewerb, der von einem landesweiten Radiosender veranstaltet wurde, belegte die junge Sängerin auf Anhieb den dritten Platz. Und dieser wiederum öffnete ihr in der italienischen Jazzszene etliche Türen. Ihr erstes Album unter eigenem Namen nahm Roberta Gambarini 1991 im Duo mit dem virtuosen Gitarristen Antonio Scarano auf. Das „Aprslude“ betitelte Album wurde auf dem bekannten Label Splasc(h) veröffentlicht Parajumpers Sale Billig und überraschte zum einen durch das für eine Jazzsängerin recht ungewöhnliche Repertoire, das neben zwei Eigenkompositionen Scaranos und einem traditionellen neapolitanischen Lied Stücke von Moncler Jacke Damen Verkauf Thelonious Monk, Miles Davis, Sonny Rollins, Mal Waldron und sogar Ornette Coleman enthielt. Aber nicht nur bei der Auswahl der Songs bewiesen die Sängerin und der Gitarrist Originalität, sondern auch bei den Arrangements und Interpretationen. mit dem französischen Hammond Organisten Emmanuel Bex) bei europäischen Jazzfestivals erleben.

1998 erhielt Gambarini ein Stipendium für das New England Conservatory in Boston, und meldete sich gleich nach ihrer Ankunft in den USA für den Thelonious Monk International Jazz Competition an. Zur allgemeinen Verblüffung plazierte sich die bis dahin in den Staaten vollkommen unbekannte Italienerin im Wettbewerb der Vokalistinnen hinter Teri Thornton und Jane Monheit auf dem dritten Rang. Im Gegensatz zu Thornton und Monheit erhielt Gambarini danach zwar keinen Plattenvertrag, fand in dem Veteranen Benny Carter allerdings einen wichtigen Mentor, der ihr gleich einen hervorragenden Zugang zur amerikanischen Jazzszene verschaffte. In den folgenden Jahren arbeitete Gambarini in New York und Los Angeles mit Jazzgrößen wie Michael Brecker, Ron Carter, Herbie Hancock, Slide Hampton, Roy Hargrove, Jimmy Heath, Christian McBride, Mulgrew Miller, George Mraz, Victor Lewis, Jimmy Woode und Toots Thielemans sowie der Dizzy Gillespie All Star Big Band zusammen. Und auch mit dem Pianisten Hank Jones, der einige Jahre lang (von 1948 bis 1953) ein treuer Begleiter der legendären Ella Fitzgerald gewesen war und für das gerade erst erschienene Ella Tribute Album „We All Love Ella: Celebrating The First Lady Of Song“ ein unter die Haut gehendes Duett mit Diana Krall aufnahm.

Im Duo mit Hank Jones hat Roberta Gambarini nun auch „You Are There“, ihr wunderbares zweites Album aufgenommen, auf dem die Sängerin keinen Zweifel daran läßt, weshalb sie in der amerikanischen Jazzpresse als „eine legitime Nachfolgerin von Ella Fitzgerald, Sarah Vaughan und Carmen McRae“ gefeiert wird. Das Programm des traumhaft miteinander harmonierenden Duos besteht aus allseits beliebten Jazzstandards wie „Reminiscing“, „Stardust“, „Lush Life“, „Just Squeeze Me“, „Deep Purple“, „Something To Live For“, „Come Sunday“ und „You’re Getting To Be A Habit With Me“ sowie etwas weniger Stücken wie dem von Johnny Mandel und Dave Frishberg geschriebenen Titelsong „You Are There“, Arthur Schwartz‘ „Then I’ll Be Tired Of You“ und Burton Lanes „How Are Things In Glocca Morra?“. Fehlen durften in diesem Rahmen natürlich auch nicht Stücke von Gambarinis 2003 verstorbenem Mentor Benny Carter: die Wahl fiel auf den Klassiker „When Lights Are Low“ und das vor allem durch Stan Getz und Kenny Barron bekannt gewordene „People Time“. Ihre Interpretation von Irving Berlins „Suppertime“ widmete Roberta Gambarini der großen Ethel Waters, die sie seit ihrer Kindheit verehrt.

Daß dieser faszinierenden italienischen Sängerin derzeit gerade das Mutterland des Jazz zu Füßen liegt, wird nach diesem Album wohl niemanden, der etwas von Jazz versteht, noch überraschen.